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Willkommen auf den Seiten des Wahlpflichtfaches „MINT“.

 

 

„Wenn man Spaß an einer Sache hat,

        dann nimmt man sie auch ernst.“

                                          Gerhard Uhlenbruck

 

 

„MINT“ steht für "Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik, Technik". Früher hieß das Fach „Naturwissenschaftliche Projekte“ - doch zunehmend beschäftigten wir uns mit Programmierung und app-Entwicklung, bauten eigene Roboter und wagen uns auch an rein mathematische Themen. Nachdem unsere Schule 2019 als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet wurde, und das Wahlpflichtfach1 dabei eine tragende Rolle spielte, war die Umbenennung und damit auch die Erweiterung nur logisch.

Der organisatorische Rahmen allerdings bleibt trotz der Umbenennung gleich. Das WP1-Fach ist unser Alleinstellungsmerkmal, denn keine Berliner Schule fördert die Fächer des MINT-Bereiches so wie wir in unserer Profilklasse. Das Fach wird in der jeweiligen Profilklasse während der gesamten Mittelstufe unterrichtet. Dafür stehen in den Klassen 7 und 8 jeweils 4 Schulstunden und in den Klassen 9 und 10 jeweils 3 Schulstunden zur Verfügung. 

Damit steht dem Wahlpflichtunterricht genauso viel Zeit zur Verfügung wie den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch! Diese Zeit nutzen wir

  • für die Förderung des vernetzten naturwissenschaftlichen Denkens
  • für die fächerübergreifende praxis- und projektorientierte Arbeit
  • für die Erarbeitung, Durchführung und Auswertung auch umfangreicher Experimente
  • für das Dokumentieren und Präsentieren der eigenen Arbeiten, dabei kommen verschiedene Formen wie Vorträge, Plakate, Internetseiten oder blogs zum Einsatz
  • für die Aneignung von Programmierkenntnissen und die Umsetzung eigener Programmideen

 Kurz: Wir füllen den erweiterter naturwissenschaftlicher Kompetenzbegriff mit Leben!

 

Zudem gibt es in jeder Klassenstufe ein verbindliches Rahmenthema:

  • Klasse 7 Forscherwerkstatt – wie arbeiten Natur­wissenschaftler?
  • Klasse 8 Fitness und Ernährung
  • Klasse 9 Farbe und Färben
  • Klasse 10 Handy, Roboter & Co.

 

Nachhaltigkeit und Digitalität durchziehen unsere Arbeit als rote Fäden, sei es in Form eigenständiger Projekte (z.B. „Schule von morgen“ oder eigenes Programmieren), sei es in Form von Projektbestandteilen. Gerade die Arbeit zu Aspekten der Nachhaltigkeit wird durch die Teilnahme am DBU/Unesco-Projekt "Entwicklung eines umfassenden Nachhaltigkeitsprofils“ verstärkt werden.

 

Der Unterricht  wird von Fachlehrern aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fächern geleitet. Dabei arbeiten zwei Lehrer in einer Klasse zusammen. Das ermöglicht eine intensive Betreuung der einzelnen Schüler, eine bessere Binnendifferenzierung und  einen fachlich sehr fundierten Unterricht der Projekte aus allen drei Naturwissenschaften.

Projekte

Die behandelten Themen sind vielfältig. Aufgrund des fehlenden Rahmenlehrplan gibt es keine äußeren Vorgaben, und diese Freiheit nutzen wir! Viele Projekte entstehen auf Wunsch und in Zusammenarbeit mit den Schülern, werden als Ideen von Fortbildungen mitgebracht, aus Fachzeitschriften und Lehrbüchern recherchiert, sind selbst ausgedacht oder werden als „Klassiker“ seit vielen Jahren unterrichtet.

In der weiteren Entwicklung des NaWi-Profils haben wir uns die stärkere inhaltliche Verknüpfung einzelner Projekte zu „roten Fäden“ vorgenommen, die große Themen unserer Zeit aufnehmen. Dies ist zum einen der Bereich „Nachhaltigkeit in einer sich ändernden Welt“ und zum anderen der Bereich „Digitalisierung“.

Die in den letzten Jahren durchgeführten Projekte sind:

Mäuseprojekt, Brückenbauprojekt, SCRATCH, Milchprojekt, Naturkosmetik, Weltraumflug

FachkollegInnen

Unsere aktuellen NaWi-Lehrkräfte (Schuljahr 2021/22):

Klasse

Name

Fächer

7-23

Frau Bogenschütz

Frau Gießler

Chemie, Ethik

Biologie, Deutsch

8-23

Frau Patzke

Herr Zumpe

Biologie, Spanisch

Physik, GWI

9-23

Frau Arslan

Frau Scholz

Biologie, Chemie

Physik, Mathematik

10-23

Herr Albrecht

 Herr Hahn

Chemie, Deutsch, Psychologie

Biologie, Chemie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begabtenförderung

 

Die Förderung individueller Begabungen nimmt einen zunehmenden Stellenwert in unserer Schule ein. So gibt es seit 2017 eine eigene Ansprechpartnerin für die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Darüber hinaus gibt es an unserer Schule - gerade auch im Bereich der Natur­wissenschaften - vielfältige Angebote.

Seit vielen Jahren nehmen wir an Wettbewerben teil. Unser "Flaggschiff" ist dabei sicherlich die langjährige und sehr erfolgreiche Teilnahme an dem bundesweit größten MINT-Wettbewerb Jugend-forscht. Doch auch in anderen Bereichen können sich unsere Schüler beteiligen, so beim Informatikwettbewerb "Informatik-Biber" und beim Chemiewettbewerb "ChemKids".

Unsere MINT-Arbeitsgemeinschaften: Die Aquarien-AG, die Arduino-AG, die Bienen-AG und die Schulteich-AG wenden sich an Kinder mit biologischen bzw. informations­technischen Interessen. Die Astronomie-AG gründete sich im Schuljahr 2020. Die AGs finden neben dem Unterricht statt und ergänzen die projektgebundene Arbeit im WP1-Fach MINT und im Grünen Klassenzimmer.

In den letzten Jahren nahm unsere Schule mit z.T. sehr beachtlichen Ergebnissen an verschiedenen Wettbewerben aus Mathematik, Informatik und Chemie teil. Diese Wettbewerbsteilnahmen müssen immer wieder neu beworben werden, und potentielle TeilnehmerInnen auch direkt angesprochen werden. Daneben unterhalten wir mit großem Bemühen um Aktualität und Vielseitigkeit unsere Wettbewerbswandzeitungen.

Die Förderung von Mädchen und jungen Frauen im MINT-Bereich liegt uns besonders am Herzen. Daher ermuntern wir in Zusammenarbeit mit den Berliner Universitäten Mädchen zur Information und zum Ausprobieren, z.B. über den Techno-club der 11. Klassen und andere Schnupperstudium-Angebote.

externe Partner

 

Gerade in Berlin wimmelt es von Angeboten für außerschulische Kooperationsmöglichkeiten, für Wettbewerbe und für Angebote der Berufs- und Studienorientierung. Wir versuchen diese Vielfalt zu fokussieren und unseren Schülerinnen und Schülern zugänglich zu machen. So sprechen wir einzelne, uns besonders geeignet erscheinende SchülerInnen oder auch deren Klassenleitungen an. Daneben pflegen wir eine große Wandzeitung im Flur unseres NaWi-Bereiches, auf der unter dem Titel "JA, es gibt ein Leben nach der Schule..." auf viele Angebote aufmerksam gemacht wird.

Neben diesen sporadischen Angeboten gibt es aber auch eine Reihe von Partnern, mit denen wir schon seit einer Reihe von Jahren verbunden sind:

BBAW: Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist Veranstaltungsort einer jährlichen externen Vorlesung, die für die Leisutngskurse des Physikbereiches verpflichtend ist - die vielen freiwilligen interessierten Gäste aus unserer Oberstufe füllen allerdings problemlos auch den größten Raum der Akademie! Die Themen werden von der Schule und der Akademie gemeinsam festgelegt, die bisherigen Vorlesungen behandelten:

  • Mobilität der Zukunft (2013)
  • Energienetze der Zukunft (2014)
  • Was ist eigentlich Big Data? (2015)
  • Wie kann der Klimawandel beeinflusst werden? (2016)
  • Sprachdialoge mit dem Computer (2017)
  • Digitale Welten – Zwischen Wissenschaft, Kunst und Unterhaltung (2019)

 

  • BBAW_2013
  • BBAW_2014
  • BBAW_2015
  • BBAW_2016
  • BBAW_2017

techno-club: Die Förderung von Mädchen und jungen Frauen im MINT-Bereich liegt uns besonders am Herzen. Daher ermuntern wir in Zusammenarbeit mit der TU Berlin Mädchen zur Information und zum Ausprobieren - der Techno-Club der 11. Klassen führt im Einführungsseminar in das kritische naturwissenschaftliche Denken ein, zeigt die Vielfalt der Arbeitsrichtungen im MINT-Bereich und begleitet im Fortgeschrittenenseminar bei einer ersten wissenschaftlichen Arbeit.

 DESY Hamburg:

 Berliner Tagesspiegel: Die Kommunikation über Naturwissenschaften ist wichtig, und schreiben will gelernt sein. In Kooperation mit dem Fachbereich Deutsch finden daher seit einigen Jahren Projekte statt, bei denen die SchülerInnen der MINT-Profilklassen über verschiedene Themen recherchieren und Interviews mit Naturwissenschaftlerinnen führen. Im Schuljahr 2019/20 wurde eine Umfrage zu den UNESCO-Nachhaltigkeitszielen durchgeführt, und 2020/2021 führten wir coronabedingt unter schwierigen Umständen Gespräche mit Studentinnen und Mitarbeiterinnen der TU Berlin, und eines der daraus entstandenen Interviews erschien auch in der gedruckten Ausgabe des Tagesspiegels, weitere Beiträge im online-Bereich:

 

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*BSO - Berufs- und Studienorientierung

 

FAQ Aufnahmeverfahren

FAQs (häufig gestellten Fragen) zum Aufnahmeverfahren für den Profilzug MINT

Wie viele Plätze gibt es für MINT?

Es gibt 26 Plätze in der MINT-Klasse. Einige wenige Plätze sind für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf reserviert.

Wie viele Kinder bewerben sich für die MINT-Klasse?

In den vergangenen Jahren haben sich mehr Schüler/in­nen beworben, als es Plätze gab. Die Zahlen schwankten von Jahr zu Jahr um rund 30 Bewerbungen. Daten der Vergangenheit lassen aber keine Prognose der Zukunft zu!

Was zählt für eine Bewerbung?

Die Aufnahme erfolgt nach einem Punktesystem. Punkte erhält man für die Zeugnisnoten in NaWi, Mathematik und Deutsch (Texte verfassen), für die Bearbeitung eines Tests, für seine Interessen im Bereich MINT und für nachgewiesene weitere Aktivitäten in diesem Bereich.  Näheres finden sie in den Aufnahmekriterien auf unserer homepage.

Wieviel zählen die Noten der anderen Fächer? Gibt es einen NC?

Für die Aufnahme zählen keine anderen Noten. Die Durchschnittsnote ist nicht entscheidend. Allerdings reservieren wir als ISS einen Teil unserer Plätze für Bewerbungen mit einem Durchschnitt von über 2,7 – damit haben auch SchülerInnen eine Chance, deren Interessen und Begabungen im MINT-Bereich liegen, die aber in anderen schulischen Bereichen nicht so gut abschnitten.

Was passiert in dem Aufnahme-Gespräch?

Zuallererst: Wir sind nett! Wir unterhalten uns mit dem Kind im Beisein seiner Eltern (aktuell wegen Corona: nur ein Elternteil…) über seine Interessen und Begabungen im MINT-Bereich. Typische Fragen sind: „Was interessiert Dich besonders an den Naturwissenschaften?“, „Erzähle, was Dir im NaWi-Unterricht besonders Spaß gemacht hat – und warum?“. Wir suchen dabei nach Gesprächsmöglichkeiten, nicht nach Lücken.

Bringen Sie bitte den NaWi-Hefter mit – daraus ergeben sich oft Gesprächsanlässe.

Was ist das für ein Test? Kann man dafür üben?

Der Test ist ein Lückentext, bei dem jeweils Satzteile oder einzelne Wörter ergänzt werden müssen. Man kann dabei aus einem der vier Bereiche Informatik, Biologie, Chemie oder Physik wählen. Die Inhalte basieren auf dem NaWi-Unterricht der Grundschule. Insofern kann es nicht schaden, sich den Hefter des laufenden Schuljahres noch einmal anzuschauen. 

Werden über den NaWi-Unterricht in der Grundschule hinausgehende schulische und außerschulische Aktivitäten beim Bewerbungsverfahren berücksichtigt?

Ja, die Teilnahme an Kursen und Wettbewerben sowie andere Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule aus den letzten zwei Jahren fließen mit in die Punktvergabe ein. Wir brauchen dafür allerdings einen Nachweis – eine Foto genügt.

Mein Kind hat ein großes Interesse an Informatik, hasst aber Biologie. Ist das ein Problem?

Wir fördern Begabungen aus dem gesamten MINT-Bereich. Insofern ist sicherlich auch das eine oder andere Biologieprojekt mit dabei… Allerdings kann man seine Interessen auch in Informatik-AGs vertiefen.

      

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