Der Biotopteich

Die richtige Lage

Für Gartenteiche ist eine ebene Lage wichtig. Intensität und Richtung der Sonneneinstrahlung spielen bei der Wahl des richtigen Platzes eine große Rolle. Man soll bei der Planung daran denken, wo Gehöl

teich

z als Sicht-, Wind- oder Sonnenschutz gepflanzt werden soll. Je stärker ein Teich von der Sonne beschienen wird, desto üppiger fällt daher das Pflanzenwachstum aus.

Tiere kommen von selbst

Wenn der Teich fertig bepflanzt ist, kommen auch die ersten Tiere. Mit etwas Glück lockt der Teich auch Grasfrösche oder Erdkröten an. Auf keinen Fall darf man (und Frau) Amphibien aus der freien Natur nehmen und in den Gartenteich einsetzen. Für viele Gartenteichbesitzer ist ihr Biotop ohne Fische unvollständig. Sie wollen nicht nur Libellen, Fröschen und Molchen, sondern auch verschiedenen Fischen ein Zuhause bieten.

Algenbekämpfung ohne Gift

Algen sind die wichtigste Vorraussetzung für einen gesunden lebenden Teich, denn ohne Algen können keine Lebewesen im Teich leben. Sie liefern Nahrung für Schnecken, Mikroorganismen und bieten z.B. Libellenlarven ein Zuhause. Die Algen dürfen aber nicht überhand nehmen. Ursache für übermässigen Algenwachstum ist die Nährstoffanreicherung im Teich durch Zersetzung von Pflanzen, toten Tieren, Futter, Kot sowie durch Zulauf oder Einsatz von Düngemittel. Um depflanzenn übermässigen Algenwuchs zu stoppen muß man Sumpf- und Wasserpflanzen einsetzen, die dem Wasser Nährstoffe und damit den Algen die Nahrungsgrundlage entziehen.

Die Kräuterspirale

Allgemeines zur Kräuterspirale
Eine Fläche von nur 2 m Durchmesser genügt bereits, um jedem Kraut seinen natürlichen Lebensraum zu geben. Das beweist die sogenannte Kräuterspirale. Zudem wird bei der Kräuterspirale die Sonnenenergie optimal genutzt, indem die Wärme der Sonnenstrahlen von den Steinen tagsüber gespeichert und nachts wieder in den Boden abgegeben wird. Die Kräuterspirale ist ausserdem ein vielfältiges Kleinbiotop für Reptilien und Insekten. Traditionelle Kräutergärten haben allerdings ihre Tücken. Sie berücksichtigen nicht die unterschiedlichen Standortansprüche verschiedener Kräuterarten. Da diese aber entsprechend iherer Herkunft bestimmte Licht-, Wasser-, Wärme- und Nährstoffbedürfnisser haben, ist es wichtig, ihnen die Bedingungen zu schaffen, unter denen sie am besten gedeihen.

Planung und Bau der Kräuterspirale

Ein sonniges Plätzchen, kalkhaltiger Bauschutt (kostenlos aus Abrißhäusern), Ziegel-, Pflaster- oder Natursteine, Sand, Kompost und schließlich diverse Kräuter zum bepflanzen - das sind die Dinge, die für den Bau einer Kräuterspirale gebraucht werden. Nachdem ein Kreis von mindestens 2 m Durchmesser gezogen und der Mutterboden spatenstichtief abgehoben ist, wird in der Mitte ein mindestens 40-50 cm hoher Schutthaufen errichtet. Die Basis der Fläche wird mit Komposthaltiger Erde (Gartenerde mit Kompost 2:1) aufgefüllt, die zur Spitze hin durch sandhaltige Erde (Gartenerde mit Sand 1:1) ersetzt wird. Allerdings nur auf der Südseite, damit ein steiler Nordhang erhalten bleibt. Nun werden die Steine spiralförmig um den Südhang gebaut, wo sie als Wärmespeicher dienen. Die Kräuterspirale ist nun fertig und kann bepflanzt werden. Es können fast alle bei uns üblichen Küchenkräuter auf die Kräuterspirale gepflanzt werden.

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