In der Fachwoche nutzte der Fachbereich Deutsch die Gelegenheit mit verschiedenen Berliner Theatern zu kooperieren und großartige Theaterworkshops, Führungen hinter die Kulissen und Theatervorstellungen zu besuchen. Ein besonderes Erlebnis waren auch die Klassenzimmerstücke, die das Deutsche Theater für vier 8. Klassen direkt im Klassenraum aufführte.
Die SESB-Klasse 812 hat im Rahmen des Deutschunterrichts ihre Erlenbisse in der Fachwoche in Zeitungsberichten festgehalten:

 

Sachbeschädigung bei Theaterstück

Berlin. Bei einem Klassenzimmerstück am 8. November 2019 beschädigte der Schauspieler der Hauptrolle, Leon, bei einem Sprung auf einen Schrank die Weltkarte der Klasse 8.12.

sachbeschaedigung

Ein Klassenzimmerstück besteht darin, ein Theaterstück in einem Klassenraum zu spielen und die Zuschauer miteinzubeziehen.

Als die Schauspieler den Raum betraten, waren sie sofort in ihrer Rolle: Nadim Jarrar, der die Hauptrolle Leon spielte und Javeh Asefdjah, die gleich mehrere Rollen spielte (unter anderem den Außerirdischen Walter und die depressive Mutter von Leon).  

In der Geschichte von Sibylle Berg ist Leon ist ein kleiner einsamer Junge, der von seinen Mitschülern gemobbt wird und sich nur für Astronomie und Technik intressiert. Eines Tages machte er eine erstaunliche Entdeckung von einem außerirdischen Flugobjekt. Zur großen Überraschung der Zuschauer sprang der Schauspieler, der die Rolle des Leons einnimmt, erst von Tisch zu Tisch und machte dann einen großen Satz auf den Schrank, um von dort aus die fiktive Landung der Außerirdischen besser beobachten und mit dem Handy Filmen zu können. Auf dem Schrank lag die Weltkarte, die von dem Schauspieler nicht verschont blieb. Und als ob das noch nicht genug wäre, fing er dann auch noch an, die Schüler der Klasse zu beschimpfen, die in dem Moment die Rolle der mobbenden Jugendlichen einnehmen.  

Doch die ganze Klasse war von diesem überwältigendem Sprung sehr beeindruckt. Als das Ufo wieder weg war, lernte Leon den von seinen Kamaraden zurückgelassenen Walter kennen, der ihm anschließend hilft seine Probleme aus der Welt zu schaffen.

Als das Theaterstück vorbei ist, wurde alles aufgeklärt und nach einer kurzen Pause setzten sich die Schauspieler noch mal mit der Klasse zusammen und unterhielten sich mit den Schülern über die Situation der Figuren des Theaterstücks im Vergleich zum echten Leben, zum Beispiel zu den Themen Mobbing und Depressionen. Worauf sich ein paar Schüler mit eigenen Erlebnissen äußerten.

Trotz der Beschädigung der Weltkarte war dieser Event ein interessantes, empfelenswertes Ereignis und hiermit möchte ich nochmal ein Dankeschön an die beiden Schauspieler aussprechen.

von An Luisa Nonnemann

 

 Schüler hinter den Kulissen

812 entdeckt das Deutsche Theater

Berlin. Eine Gruppe Dreizehnjähriger besuchte am Dienstag den 5.11.2019 das Deutsche Theater. Sie wurden durch das Theater geleitet, ohne die Grenzen des Zuschauerraums zu beachten.

deutschesTheater

Aus Anlass einer neuen Projektwoche, der Fachwoche, organisierten die Lehrerinnen der Klasse 812 von der Sophie-Scholl-Schule eine Führung mit anschließendem Workshop im Deutschen Theater.

Schon als die Schüler das Theater betraten, waren sie von der reichverzierten Eingangshalle erstaunt, in der sie von einem Theaterpädagogen in Empfang genommen wurden. Gespannt folgten sie ihm auf die Bühne des großen Saales. Die alte, riesige Rundbühne überraschte die Schüler. Vor allem aber fanden sie es unglaublich, dass diese Bühne sich drehen konnte. Nach ein paar Fotos und ein einigen Informationen gingen die Schüler in den nächsten Saal, wo sie die großen Bühnenbilder sahen. Die Schüler waren davon nicht so interessiert und deswegen ging es auch schnell weiter in den Raum mit den Requisiten und Kleidungsstücken aller gespielten Stücke. Außerdem wurden ihnen die professionell hergestellten Masken und Perücken gezeigt. Nachdem die Schüler all diese interessanten Dinge gesehen hatten, durften sie endlich selbst spielen. Sie bekamen einen Text aus dem Stück von Molière Der Menschenfeind und mussten diesen dann in Gruppen proben und später vor der Klasse vorführen.

Am 19.11. ging die 812 in die Abendvorstellung des Stücks, gespielt von den Schauspielern:

deutschesTheaterFront

 Ulrich Matthes als Alceste

 Manuel Harder als Philinte

         Franziska Machens als Célimène

 Lisa Hrdina als Éliante

 Judith Hofmann als Arsinoé

 Timo Weisschnur als Oronte

 Jeremy Mockridge als Acaste

 Elias Arens als Clitandre

 Die nächste Vorführung ist am Mittwoch, den 27.11.2019

von Mischa Desamory

 

 Besuch des Deutschem Theaters

Workshop und Führung

Am 5.11.2019 besuchte die Klasse 8.12 der Sophie-Scholl-Oberschule das Deutsche Theater in der   Schumannstrasse. Nach einer Führung durch das Theater war auch noch ein Workshop geplant.

Um 9:00 begann die Führung. Der Sozialpädagoge Peter Kolb führte die Klasse als erstes durch die Ränge des Theaters und beschrieb deren Bauweise. Dann zeigte er ihnen die Bühne. Wie sich herausstellte war diese viel größer als man zunächst von den Sitzplätzen aus dachte.deutschesTheater Bei der Bühne handelte es sich um eine Rundbühne, das heißt, dass sie einen Kreis bildet. Sie war angeblich die erste in ganz Europa. Nachdem die Klasse noch ein Foto geschossen hatte, wurde sie von Kolb in die Kostümwerkstatt geführt. Dort fand sie eine große Auswahl an Kostümen, Hüten und anderen Verkleidungen vor. Viele der Kostüme werden von Hand gefertigt, so Kolb. Schließlich besuchten die Kinder noch die Perückenwerkstatt, wo sich sämtliche Kopf- und Bartperücken befanden. Nach einer Stunde endete die Führung. Die Schüler besuchten dann einen Workshop.

Klasse 8.12 auf der Rundbühne des Deutschem Theaters

Mir persönlich hat  die Führung gefallen, ich fand besonders die Perückenwerkstatt interessant.

von Yves Tchiako

 Rent-a-Jew

Miete einen Juden, ist dieser Name angemessen?

rentAJewBerlin. Anna und Greta besuchten am 7. November 2019 die Klasse 8.12, um ihre Erfahrung zum Thema Judentum mit ihnen zu teilen. Sie gehören zu der Organisation Rent-a-Jew (Miete einen Juden), deren Name erst umstritten war, doch die Organisation äußerte sich zu der Kritik, dass man das Ganze mit Humor verstehen sollte.

Bei ihrem Besuch haben sie der Klasse mitgeteilt, wie ihr Alltag abläuft: die Ernährung, Feiertage und ihre verschiedenen Bräuche.

Sie selbst sind keine streng orthodoxen Juden, sondern nehmen das Ganze auf eine liberale Art, dennoch spielt das Judentum eine wichtige Rolle in  ihrem Leben.

 

niceToMeetYou

Z. B. versuchen sie mit Freunden und Familie jüdische Bräuche in ihr Leben einzubauen.

Sie haben der Klasse von den verschiedenen Grundströmungen des Judentums berichtet und ihnen die Unterschiede gezeigt. Außerdem haben sie ein Blatt mit Wörtern, die vom Jiddischen ins Deutsche übernommen wurden, gegeben. Am Ende der Stunde haben die zwei Referentinnen der Klasse die Möglichkeit gegeben, ihnen Fragen zu stellen. Eine Frage war zu ihrer Meinung zu dem Anschlag in Halle.

Fazit ist, dass die Klasse das Gespräch mit den zwei Rent-a-Jew-Mitgliedern sehr informativ und interessant fand.

  von Anna-Fela Schmidt

 

Museumsbesuch

Die Klasse 812 besuchte das Deutsche Historische Museum

dhmBerlin. In der Woche vom 4. bis zum 8.11.2019 fand am der Sophie-Scholl-Schule eine Fachwoche statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung gingen die Schüler der Klasse 8.12 in das Deutsche Historische Museum.

Am 4.11. ging die Klasse 812 der Sophie-Scholl-Schule  ins Deutsche Historische Museum an diesem Montag war das Tagesfach Geschichte. Im Museum hatte die Klasse eine Führung durch den Bereich über die Absolute Monarchie. Dort sah die Klasse ein großes Portrait von Ludwig dem XIV. Außerdem war dort ein großes Zelt dieser Zeit ausgestellt. In diesem Zelt war unter anderem eine große Truhe mit Waffen und Rüstungen. Solche Zelte dienten früher dem Militär.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Deutsches_Historisches_Museum

Auf dem Portrait sah man Ludwig dem XIV., der auch der Sonnenkönig genannt wurde, in einem auffälligen Gewand mit Strumpfhosen, Zepter und Schwert. Auf diesem Bild ist er vor einer Säule und einem roten Tuch zu sehen. Auch Schusswaffen dieser Zeit konnte man sich dort anschauen. Karten der ehemaligen Reiche waren auch zu sehen. Das alles sah die Klasse in der Führung. Vor den Karten erklärte die Referentin der Klasse auch, wer wo und welchen Krieg geführt hat.

Alles im Allem war die Führung interessant.

von Levis Wahl