Mit 7 Integrationsschülern und 16 Jugendlichen aus dem deutsch-französischen Europaschulzweig unserer Schule waren wir eine kunterbunte, spannende, oft auch explosive Mischung mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und Erwartungen an das Projekt. Es war schnell klar, dass es hier Gemeinsamkeit nur geben kann, wenn das Interesse an den verschiedenen Menschen unseres Kurses im Zentrum der Arbeit stehen darf. Die Idee einer Collage, in der sich die einzelnen Spieler unter der Frage „Wer bin ich?“ selbst darstellen, war geboren.

Was macht mich aus? Meine Wurzeln, meine Erfahrungen, meine Interessen, meine Familie, meine Freunde... - darum ging es immer wieder. Wir haben zu diesen Aspekten erzählerisch, szenisch und choreografisch gearbeitet, indem wir beispielsweise die Geschichte unserer Geburt aufgeschrieben, unser schönstes bzw. schlimmstes Erlebnis als Spielszene gestaltet und uns in der uns zugeschriebenen oder frei gewählten (?!) Gruppe inszeniert haben - als Zicken, Kiffer, Sportler oder Gangster. Ein Großteil der Arbeit im Kunstunterricht bestand darin, Ich-Objekte und Masken herzustellen. Mit ihnen entwickelten wir in einem längeren Probenprozess eine große Choreografie, die die zentralen Phasen der Selbstfindung symbolisch zeigen soll.

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