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Anmeldung zur DELF-Prufung

am 11. und 25. Mai 2019
Liebe Eltern,
Sie können ab sofort Ihr Kind zur DELF-Prüfung anmelden, die am Samstag, den 11.05.2019
(mundlicher Teil der Prufung) und am Samstag, den 25.05.2019 (schriftlicher Teil der
Prufung) stattfinden wird.

Weitere Informationen (Deutsch) finden Sie hier.

Anmeldeformular

 

Ein Probenbesuch mal anders

Der Grundkurs Orchester (12. Jahrgang) besucht eine Probe vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 20.12.2018

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Probenbesuche können ein Highlight sein, kann man doch als Laie mal hinter die Kulissen der Arbeitsweise eines professionellen Orchesters schauen und gleichzeitig bereits auf sehr hohem Niveau der Musik lauschen. Normalerweise sitzen die Schülerinnen und Schüler und die begleitenden Lehrer in einiger Entfernung im Zuschauerraum und genießen die Musik und können von dort aus einige Probentechniken beobachten. Meist spielen die professionellen Musiker in diesen Proben schon so gut, dass sie vom Dirigenten kaum unterbrochen werden. Dieser gibt nur noch interpretatorische Hinweise, die eindrucksvoll, aber, vom Zuschauerraum aus, nicht immer im Publikum gehört werden. Dennoch, ein tolles Erlebnis.
Für die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Orchester (12. Jahrgang) ergab sich jedoch eine besondere Situation: Statt im Zuschauerraum zu sitzen, durften sie direkt mit auf der Bühne sitzen, mitten zwischen den Musikern, ohne jedoch die Abläufe zu stören. So saßen beispielsweise Marie und Sarah direkt in den zweiten Geigen, Olivia zwischen den Oboen und den Hörnern, Lea und Robert neben der Piccoloflöte (eine etwas schmerzhafte Erfahrung!!) und Milena neben den Fagotten und konnten mit in die Noten schauen, sie verfolgen und sich als Teil des Ganzen fühlen. Es ist erstaunlich, wie genau die Musiker zusammenspielen, wie sie selbst die schwersten Noten fehlerfrei interpretieren und dem Dirigenten genau folgen und wie anders die musikalische Wahrnehmung aus dem Orchester heraus ist, kommen doch die Klänge nicht nur von vorn, sondern von überall her. Alle Kursteilnehmer müssen den Impuls unterdrücken, nach dem ersten Stück gleich in Applaus zu verfallen. Und es ist überraschend, wie freundlich, aufgeschlossen und interessiert die Musiker den Schülerinnen und Schülern gegenüber auftreten. Kurze informative Gespräche entstehen, so erklärt beispielsweise der Musiker Enrico, auf welche Stellen die Schüler besonders achten können und der Flötist Rudolf leiht seine Partitur an verschiedene Schüler, die aufmerksam die Musik mit verfolgen.



Aber nicht nur das Orchester ist anwesend, sondern zur unseren großen Freude und Überraschung auch ein Solosänger, der große Chor der Berliner Singakademie und der Knabenchor des Staats-und Domchores. Geleitet wird das Ensemble von Vladimir Jurowski, dem neuen Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Auf dem Programm stehen eine Bachkantate und die "Cantate de Noel", ein Spätwerk von Arthur Honegger, das mehrere Weihnachtslieder in verschiedenen Sprachen auf kunstvolle Art miteinander vereint. So erklingen z.B. "Stille Nacht", "Il est né, le divin enfant" und "Oh, du Fröhliche" in verschiedenen Klangschichten gleichzeitig, was besonders deutlich wird, als Vladimir Jurowski den Chor auffordert, immer nur eines der Lieder zu singen und die anderen erst einmal wegzulassen. Nur dann erkennt man die Lieder sofort: Sie wandern durch die verschiedenen Stimmen, mal im Sopran, mal im Kinderchor, mal im Bass. Freundlich und mit Humor leitet Vladimir Jurowski die Musiker an und in der Tat, waren auch für uns die Weihnachtslieder, die beim ersten Hören noch schwer zu identifizieren waren, plötzlich gut als verschiedene "Schichten" zu erkennen.
Später versuchten einige, das Stück noch einmal "vom Band" zu hören. Was für ein Unterschied, fehlte dann doch die Klangfülle, die sich aus dem "Mittendrin" ergeben hatte! Genau deswegen bleibt dieses Erlebnis so besonders: es war fast so, als hätten wir mitgespielt.

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Mittendrin und voll dabei

"Halbzeit-Klassik"ein Projekt mit dem Grundkurs Orchester und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 9.12.2018
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"Auch ein Orchester muss sich warm machen", erklärt Vera (12. Jahrgang) 26 Kindern im Alter von 4-13 Jahren, die von ihren Eltern über das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zum Format "Halbzeit-Klassik" angemeldet wurden und gestaltet gemeinsam mit Milena Bodypercussion-Übungen zum Nachmachen, die Rhythmen aus dem Stück imitieren und mit ihnen vertraut machen. Die Kinder machen alle begeistert mit. Idee des neuen Formats ist es, die Kinder möglichst spielerisch und altersgerecht in der ersten Konzerthälfte auf die zweite vorzubereiten. In unserem Fall wurde in der zweiten Hälfte die 3. Sinfonie von Robert Schumann mit dem Beinamen "Rheinische" interpretiert.

bild2 Im "Green Room" der Philharmonie gestalteten also Schülerinnen und Schüler des Grundkurs Orchester der Sophie-Scholl-Schule diese Vorbereitung. Gemeinsam mit einer Musikerin vom RSB (Karin Kynast) und der Musikvermittlerin des RSB (Isabel Stegner) hatten sich die Schülerinnen und Schüler während der Kurszeit Gedanken zu der Durchführung eines solchen Formates gemacht. Aktiv sollten die Kinder sein und ein Gefühl dafür bekommen, wie ein Orchester zusammen spielt, wo die verschiedenen Instrumente sitzen und sie sollten schon mal einen ersten Eindruck von der Musik erhalten. Zusätzlich gestalteten die Kursteilnehmer auch ein kindgerechtes Programmheft mit verschiedenen Aktivitäten und Informationen, da die Programmhefte für Erwachsene für Kinder meist uninteressant und zu schwer sind.
Zunächst erhielten die Kinder Instrumentenkärtchen, auf denen Orchesterinstrumente abgebildet waren. Marie und Robert erklärten den Kindern dann, nach welchen akustischen Regeln die Instrumente im Orchester sitzen und forderten die Kinder auf, sich dementsprechend im Raum zu verteilen. Dann erhielten sie nach einer Aufwärmphase verschiedene Rhythmen, die in ihrer Instrumentengruppe auch im realen Stück vorkommen und übten diese mit der Hilfe der Kursteilnehmer ein. Gestützt wurde der Klang auch durch den Einsatz echter Instrumente: die Geigerin des RSB spielte die Melodie, eine Tuba (Milena) die tiefen Begleitbässe und eine Klarinette (Marie) und eine Oboe (Olivia) spielten die Begleitakkorde. Zusätzlich kamen auch Bongos und Boomwhackers zum Einsatz, sodass die Musik auszughaft, aber erkennbar, erklingen und gespielt werden konnte. Robert zeigte zudem interessierten Kindern, wie man dirigiert, was einige Kinder auch mit Begeisterung ausprobierten.

In einer zweiten Phase ging es darum, die Kinder mit markanten Stellen aus dem Stück vertraut zu machen, um sie dann später im Konzert wiederzuerkennen. Unter der Leitung von Olivia und Lili wurden den Kindern vom Kurs zusammengeschnittene Stellen präsentiert. Dabei gab es auch die Aufgabe, die eigene Instrumentenkarte hochzuhalten, wenn das Instrument im Ausschnitt vorkommt.
Für besonders markante Stellen aus verschiedenen Sätzen hatten sich die Schülerinnen und Schüler witzige Merksätze ausgedacht, die zu der Melodie bzw. dem Rhythmus der einzelnen Auszüge passten. Der eine "Komm, wir gehen jetzt nach Hause" wurde den Kindern mehrfach vorgesungen und die Kinder haben den Merkspruch hinterher selbst gesungen, aber auch der andere: "Ich will Kuchen essen, gib mir was zu essen!" fand großen Anklang.
Am Ende konnten sich die Kinder noch das liebevoll gestaltete Kinderprogrammheft ansehen und bereits erste Rätsel ausfüllen, sich die Bilder ansehen und daraufhin eine Vorstellung vom Stück aufbauen. Die Kinder konnten zuletzt auch eine kurze Rückmeldung in Form von Zensuren geben. Mit einem Schnitt von 1,2 können wir durchaus zufrieden sein!

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