FAQs (häufig gestellten Fragen) zum Aufnahmeverfahren für den Profilzug MINT
Wie viele Plätze gibt es für MINT?
Es gibt 26 Plätze in der MINT-Klasse. Einige wenige Plätze sind für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf reserviert.
Wie viele Kinder bewerben sich für die MINT-Klasse?
In den vergangenen drei Jahren haben sich etwas mehr Schüler und Schülerinnen beworben, es Plätze gab. Die Zahlen schwankten von Jahr zu Jahr um rund 30 Bewerbungen. Dabei lassen allerdings Angaben der Vergangenheit keine Prognose der Zukunft zu!
Was zählt für eine Bewerbung?
Die Aufnahme erfolgt nach einem Punktesystem. Punkte erhält man für die Zeugnisnoten in NaWi, Mathematik und Deutsch (Texte verfassen), für die Bearbeitung eines Tests, für seine Interessen im Bereich MINT und für nachgewiesene weitere Aktivitäten in diesem Bereich. Näheres finden sie in den Aufnahmekriterien im Bereich „Anmeldung“.
Wieviel zählen die Noten der anderen Fächer? Gibt es einen NC?
Für die Aufnahme zählen keine anderen Noten. Die Durchschnittsnote ist nicht entscheidend. Allerdings reservieren wir als ISS einen Teil unserer Plätze für Bewerbungen mit einem Durchschnitt von über 2,7 – damit haben auch SchülerInnen eine Chance, deren Interessen und Begabungen im MINT-Bereich liegen, die aber in anderen schulischen Bereichen nicht so gut abschnitten.
Was passiert in dem Aufnahme-Gespräch?
Zuallererst: Wir sind nett! Wir unterhalten uns mit dem Kind im Beisein seiner Eltern über seine Interessen und Begabungen im MINT-Bereich. Typische Fragen sind: „Was interessiert Dich besonders an den Naturwissenschaften?“, „Erzähle, was Dir im NaWi-Unterricht besonders Spaß gemacht hat – und warum?“. Wir suchen dabei nach Gesprächsmöglichkeiten, nicht nach Lücken.
Bringen Sie bitte den NaWi-Hefter mit – daraus ergeben sich oft Gesprächsanlässe.
Was ist das für ein Test? Kann man dafür üben?
Der Test erfasst naturwissenschaftliche Grundkompetenzen wie das Erfassen von Informationen aus Daten, Diagrammen und schematischen Abbildungen, logisches Denken und grundlegende Arbeitstechniken wie Experimentieren und Protokollieren. Die Inhalte basieren auf dem NaWi-Unterricht der Grundschule und der daraus aufbauenden „LAL NaWi“. Man kann für den Test (mit Absicht) nicht üben, weil es hier nicht um Wissen geht, sondern um ein grundsätzliches Verständnis von Naturwissenschaften.
Werden über den NaWi-Unterricht in der Grundschule hinausgehende schulische und außerschulische Aktivitäten beim Bewerbungsverfahren berücksichtigt?
Ja, die Teilnahme an Kursen und Wettbewerben sowie andere Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule aus den letzten zwei Jahren fließen mit in die Punktvergabe ein. Wir brauchen dafür allerdings einen Nachweis – eine Foto genügt.
Mein Kind hat ein großes Interesse an Informatik, hasst aber Biologie. Ist das ein Problem?
Wir fördern Begabungen aus dem gesamten MINT-Bereich. Insofern ist sicherlich auch das eine oder andere Biologieprojekt mit dabei… Im Allgemeinen sollte man offen gegenüber der ganzen Bandbreite naturwissenschaftlicher Themen sein. Speziellere Interessen kann man dann in den AGs vertiefen.
