Darstellendes Spiel (Theater)

„Das Theater bildet mehr als ein dickes Buch“


(Voltaire)

Und so bietet das Fach Darstellendes Spiel einen ganz anderen Zugang zum Lernen. Denn hier soll Theater praktisch erfahrbar werden. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Szenen, improvisieren, arbeiten mit Körper, Stimme, Sprache, Raum, Bewegung, Musik, Kostüm und Requisiten und bringen eigene Ideen in gemeinsame theatrale Projekte ein. Dabei geht es nicht nur um das Spielen auf der Bühne, sondern auch um das bewusste Wahrnehmen, Gestalten und Reflektieren von Theater.


Darstellendes Spiel stärkt Kreativität, Ausdrucksfähigkeit und Bühnenpräsenz. Zugleich lernen die Schülerinnen und Schüler, verlässlich im Ensemble zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, konstruktiv mit Rückmeldungen umzugehen und eigene sowie fremde Arbeit kriteriengeleitet zu beurteilen. Sie erwerben theaterästhetische, kommunikative, soziale und kulturelle Kompetenzen und setzen sich mit unterschiedlichen Formen von Theater und Performance auseinander.


Auf diese Weise verbindet das Fach künstlerisches Arbeiten mit Persönlichkeitsentwicklung: Es fördert Selbstvertrauen, Teamfähigkeit, Wahrnehmungsvermögen und die Fähigkeit, Ideen gemeinsam zu entwickeln und öffentlich zu präsentieren.


Theater kann an der Sophie-Scholl-Schule bereits in der Mittelstufe innerhalb des Wahlpflichtfaches „Kultur“ belegt werden, wo es in Kombination mit Musik oder Kunst angeboten wird. Belegen können es die Schülerinnen und Schüler, die in der 9. und 10. Klasse keine zweite Fremdsprache (bzw. dritte in der SESB) lernen.


In der Oberstufe gibt es in den Jahrgangsstufen 11-13 jeweils mehrere DS-Kurse. In den Jahrgängen 12 und 13 steht die projektbezogene Arbeit im Vordergrund, deren Ziel in der Regel eine Schulaufführung ist. Das Fach kann als Grundkurs ins Abitur eingebracht werden und es ist sogar möglich, die 5. Prüfungskomponente der Abiturprüfung (Präsentationsprüfung) in DS abzulegen.