Konzept & Ausstattung

Unser Biologieunterricht soll lebendig, abwechslungsreich und lernwirksam sein. Zielsetzung ist es unsere Schüler*innen an die naturwissenschaftliche Denk-und Arbeitsweise heranzuführen und ihnen fachlichen Kenntnisse mit auf den Weg zu geben, die sie in zahlreichen Lebensbereichen – etwa in Fragen der Gesundheit und der Nachhaltigkeit – benötigen. Dabei ist es unser Anliegen Begeisterung für die Fachwissenschaft Biologie zu wecken und zu zeigen, was sie spannend und relevant macht.

Modern ausgestattete Fachräume und eine umfangreiche Materialsammlung geben uns die Möglichkeit einen zeitgemäßen, fachlich fundierten Biologieunterricht mit vielen praktischen Anteilen umzusetzen. 

Mit einer Kombination aus Beamer und Whiteboard wird die Biologie mit Bildern, Filmen und Animationen anschaulich und Arbeitsergebnisse gelangen mühelos an die „Tafel“. Laptops und Tablets im Klassensatz ermöglichen den Schüler*innen im Unterricht zu recherchieren, interaktive Unterrichtsmaterialien oder Apps zu nutzen. So werden beispielsweise eigene Erklär- oder Stopmotion-Videos im Unterricht erstellt oder mit Augmented Reality das Verdauungssystem erforscht. Digitale Messinstrumente wie z. B. Kohlenstoffdioxid-Sonden und ein Fotometer werden besonders in der Sekundarstufe II gerne für die digitale Messwerterfassung und Auswertung von Experimenten genutzt. 

Jeder Biologie-Fachraum ist zudem mit ausreichend hochwertigen Mikroskopen ausgestattet, so dass alle Lernenden an einem eigenen Mikroskop arbeiten können. Die Kompetenz zu Mikroskopieren wird insbesondere in der 7. Klasse geschult und in den folgenden Jahrgängen immer weiter ausgebaut. Dazu greifen wir auf einen großen Fundus an Fertigpräparaten zurück oder stellen selbst Präparate her. 

Klassische Modelle im Klassensatz (z. B. Herz, Auge oder Schädel von Vor- und Frühmenschen) unterstützen die Lernenden darin die Fachinhalte zu „begreifen“. Darüber hinaus werden im Unterricht auch häufig selbst Modelle gebaut und der naturwissenschaftliche Erkenntnisweg ausprobiert.

Experimente werden über alle Jahrgangsstufen hinweg zu vielen Themen im Unterricht durchgeführt. Dabei werden die Schüler*innen an die naturwissenschaftliche Vorgehensweise herangeführt und Experimente werden zunehmend selbstständig geplant und durchgeführt. Auf dem Foto plant eine Gruppe eine Untersuchung zum Klappmechanismus einer fleischfressenden Pflanze.

Exkursionen zu außerschulischen Lernorten ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, technisch aufwändigere Untersuchungen in professionell ausgestatteten Laboren durchzuführen. So nehmen wir zum Beispiel regelmäßig Angebote des NatLabs von der FU, der Lise-Meitner-Schule oder des Gläsernen Labors wahr. Hier sieht man Schüler bei der Untersuchung der Geschwindigkeit des Achillessehnenreflexes im Gläsernen Labor in Buch.

Projekte und Schwerpunkte des Fachbereichs 

  • Projekt zur Pubertät im 8. Jahrgang

In der Jahrgangstufe 8 beschäftigen wir uns mit dem Thema Pubertät in einem mehrtägigen Projekt, bei dem wir auch regelmäßig durch externe Partner wie Profamilia, Mannometer, Biko u.a. unterstützt werden. Dabei kommen wir über Themen wie körperliche Veränderungen, Hygiene und Verhütung aber auch sexuelle Vielfalt und Selbstbestimmung intensiver ins Gespräch.

  • Schulgarten und Schulteich

Unser Schulgarten mit eigenem Teich, Bienenvölkern, Kräuterspirale, Gewächshaus, Kompost und „wilden Ecken“ ermöglicht ökologische Untersuchungen und Beobachtungen, die unkompliziert im Rahmen einer Unterrichtsstunde durchgeführt werden können.

  • Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Im Rahmen der jährlichen Projektwoche der Schule sind im Schulgarten verschiedene Kleinbiotope – sogenannte „Trittsteine“ entstanden, die größere Lebensräume im Stadtgebiet verbinden und so den Erhalt der Artenvielfalt unterstützen. Die Lernenden haben in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen eine heimische Wildblumenwiese, einen Holzstoß, einen Igelhaufen, ein Kräuterbeet und ein Sandbeet angelegt. 

Im Unterricht werden die Nachhaltigkeitsziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung bei vielen Themen aufgriffen. So ergänzt zum Beispiel ein Klimafrühstück den Unterricht zur Ernährung.

  • Schülerlabor

Im schuleigenen molekularbiologischen Schülerlabor haben die Lernenden die Möglichkeit, begleitend zum Unterricht praktische Erfahrungen mit modernen Arbeitsmethoden der Biologie zu sammeln. Dabei können DNA-Proben präpariert, mithilfe der PCR vervielfältigt und anschließend gelelektrophoretisch aufgetrennt werden. 

Vertiefende Angebote (s. Arbeitsgemeinschaften)

Über den Unterricht hinaus gibt es für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler verschiedene Arbeitsgemeinschaften und die Möglichkeit an Wettbewerben wie zum Beispiel „Jugend forscht“ teilzunehmen.

Bienen AG

AG Forschende Schollis

Jugend forscht

TechnoClub