{"id":5796,"date":"2024-10-31T14:33:37","date_gmt":"2024-10-31T14:33:37","guid":{"rendered":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=5796"},"modified":"2025-01-11T13:57:15","modified_gmt":"2025-01-11T13:57:15","slug":"zeichnen-gegen-das-vergessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=5796","title":{"rendered":"Zeichnen gegen das Vergessen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Zeichnen gegen das Vergessen&#8220; &#8211; Zeichnen, Objekte, Fotografien, Performance<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1ZeichnenGegen-Das-Vergessen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5798\" style=\"width:500px\" srcset=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1ZeichnenGegen-Das-Vergessen.jpg 800w, https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1ZeichnenGegen-Das-Vergessen-300x200.jpg 300w, https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1ZeichnenGegen-Das-Vergessen-768x512.jpg 768w, https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/1ZeichnenGegen-Das-Vergessen-705x470.jpg 705w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ausstellung von Sch\u00fcler*innen der Sophie-Scholl-Schule vom 3.6. &#8211; 6.6.2019 im Hochbunker an der Pallasstra\u00dfe in Berlin-Sch\u00f6neberg<br>Im Mai 2002 wurde am Bunker an der Pallasstra\u00dfe ein \u201eOrt der Erinnerung\u201c eingeweiht, der am authentischen Ort auf das Schicksal von Zwangsarbeitern aufmerksam macht. Sch\u00fcler*innen der Leistungskurse Kunst und Politische Weltkunde hatten eine Konzeption entwickelt, wie durch k\u00fcnstlerische Ver\u00e4nderungen im \u00f6ffentlichen Raum ein Erinnerungsort entsteht. Der \u201eOrt der Erinnerung\u201c ist seitdem Teil unserer Schule, regelm\u00e4\u00dfig sind im Bunker k\u00fcnstlerische Ausstellungen zu sehen, die von Sch\u00fcler*innen konzipiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung \u201eZeichnen gegen das Vergessen\u201c war eine Zusammenstellung verschiedener k\u00fcnstlerischer Ausdrucksformen. Am k\u00fcnstlerischen Teil waren Sch\u00fcler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 sowie der K\u00fcnstler Manfred Bockelmann beteiligt. Das Kernst\u00fcck der Ausstellung waren gro\u00dfformatige Kohlezeichnungen, die Sch\u00fcler*innen des Wahlpflichtfaches Kunst des 9. und 10. Jahrgangs angefertigt haben. Sie sind auf der Grundlage historischer Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Die Recherche fand im Geschichtsunterricht statt. Die Sch\u00fcler*innen fertigten au\u00dferdem Portr\u00e4tzeichnungen sowie gro\u00dfformatigen Silhouetten aus Karton von Gegner*innen des Nationalsozialismus an.<br>W\u00e4hrend die Kohle- und Portr\u00e4tzeichnungen in den fensterlosen R\u00e4umen des Bunkers hingen, wurden die Silhouetten in einer Performance durch den Raum getragen. Mithilfe von OH-Projektoren wurden die Umrisse der Gegner*innen des Nationalsozialismus auf die gezeichneten Verbrechen des Zweiten Weltkrieges geworfen. Begleitet wurde die Performance vom Musikleistungskurs der Jahrgangsstufe 12, der Swing-Musik spielte. So verschmolzen die verschiedenen Arbeiten bei der Ausstellungser\u00f6ffnung zu einem Gesamtkunstwerk. Die<br>Performance wurde gefilmt und in der Ausstellung gezeigt. W\u00e4hrend der Ausstellung f\u00fchrten Sch\u00fcler*innen die Besucher*innen und in Kleingruppen aufgeteilte Schulklassen durch den Bunker, berichteten \u00fcber die Geschichte des Ortes und erkl\u00e4rten die k\u00fcnstlerischen Arbeiten.<br>Besonders durch die Vielf\u00e4ltigkeit der Arbeiten ging die Ausstellung gegen das Vergessen vor. Sie erinnerte sowohl an die Verbrechen als auch an die Gegner*innen des Nationalsozialismus. F\u00fcr die Sch\u00fcler*innen war der Arbeitsprozess und die Ausstellung ein neuer Weg, sich dem Thema des Nationalsozialismus anzun\u00e4hern. F\u00fcr viele wurde die Zeit von 1933-1945 durch die k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung greifbarer und auch pers\u00f6nlich relevanter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Katalog_digital_Einzelseiten.pdf\">Katalog der Ausstellung<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class='avia-iframe-wrap'><iframe loading=\"lazy\" title=\"Zeichnen Gegen das Vergessen\" width=\"1500\" height=\"844\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/x5Ta_c-RcV4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Zeichnen gegen das Vergessen&#8220; &#8211; Zeichnen, Objekte, Fotografien, Performance Ausstellung von Sch\u00fcler*innen der Sophie-Scholl-Schule vom 3.6. &#8211; 6.6.2019 im Hochbunker an der Pallasstra\u00dfe in Berlin-Sch\u00f6nebergIm Mai 2002 wurde am Bunker an der Pallasstra\u00dfe ein \u201eOrt der Erinnerung\u201c eingeweiht, der am authentischen Ort auf das Schicksal von Zwangsarbeitern aufmerksam macht. 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