{"id":2590,"date":"2016-12-09T06:48:33","date_gmt":"2016-12-09T06:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2590"},"modified":"2024-10-31T13:17:32","modified_gmt":"2024-10-31T13:17:32","slug":"mit-unesco-im-senegal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2590","title":{"rendered":"Mit UNESCO im Senegal"},"content":{"rendered":"<h3>Erfahrungen f\u00fcr das Leben machen \u2013 Mit UNESCO im Senegal<\/h3>\n<p>Zwei Sch\u00fcler*innen hatten das gro\u00dfe Gl\u00fcck und die Ehre im Auftrag und mit UNESCO-Beauftragten in den Senegal zu fliegen, um dort f\u00fcr eine Woche mit anderen Jugendlichen aus Kenia, Tansania, Deutschland und Senegal in Kontakt zu kommen und sich \u00fcber zukunftsorientierte Fragen Gedanken zu machen. Was hei\u00dft \u201eNachhaltige Entwicklung\u201c eigentlich?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Was bedeutet es, sich f\u00fcr die Umwelt und f\u00fcr Menschenrechte stark zu machen? In welcher Gesellschaft wollen wir leben und wie kommen wir da hin? In der dort geschriebenen Deklaration geben die ca. 40 teilnehmenden Jugendlichen Antworten, aber auch weitere Fragen mit auf den Weg. Hier zum Durchlesen:<br \/>Hier kommt nun der Erfahrungsbericht von Carla (12. Jahrgang) und Jonathan (13. Jahrgang), die mit dabei sein durften:<br \/>Wir werden immer schneller. Mein Magen dreht sich schon ein wenig um. \u201eJetzt blo\u00df nicht raus schauen\u201c, denke ich. Und da sind wir auch schon in der Luft. Um 6 Uhr morgens vom Flughafen Tegel gestartet fliegen wir \u00fcber Lissabon nach Dakar, die Hauptstadt Senegals. Dort angekommen ist zun\u00e4chst unser Gep\u00e4ck nicht da. Zu schnelle Verbindung, es konnte nicht umgeladen werden. Wir merken, dass wir hier wirklich nicht in Deutschland sind. Alle sind lockerer und nehmen den Lauf der Dinge nicht so eng. \u201eNa gut, dann passe ich mich daran an.\u201c Und wer h\u00e4tte es gedacht, es funktioniert ganz gut. Meine absolut \u201edeutsche\u201c P\u00fcnktlichkeit habe ich leider immer noch nicht wiedererlangt.<br \/>Sp\u00e4t abends kommen wir ersch\u00f6pft in Kaolack an, der Stadt, in der wir f\u00fcr eine Woche leben werden. Unsere Unterkunft ist riesig und sehr europ\u00e4isch. Schade eigentlich, so k\u00f6nnen wir das Land gar nicht von innen heraus kennenlernen. Wir sind n\u00e4mlich total neugierig und sehr unwissend was uns erwartet.<br \/>Die Woche beginnt mit der Pr\u00e4sentation unserer Projekte, die wir in unseren Heimatl\u00e4ndern umgesetzt haben. An der Sophie-Scholl-Schule haben wir am zur\u00fcckliegenden Wandertag einen Projekttag organisiert, an dem der Film \u201eTomorrow \u2013 Die Welt ist voller L\u00f6sungen\u201c geschaut wurde und anschlie\u00dfend in Workshops zu einzelnen Themen tiefgehender gearbeitet wurde. Dieses Projekt reichten wir auch in unserer Bewerbung f\u00fcr diese Reise ein. \u00dcbrigens konnten wir diese Reise nur als UNESCO-Projektschulen-Sch\u00fcler machen. Danke also an alle, die die UNESCO Projekte der Schule durchf\u00fchren und unterst\u00fctzen!<br \/>Zur\u00fcck zum Thema: Nach der Pr\u00e4sentation gab es diverse Workshops \u00fcber die ganze Woche verteilt. Wir arbeiteten zu den UN-Sustainable-Developement-Goals, zu Global Citizenship oder zu Gender Equality. Wohlgemerkt alles auf Englisch. Es war unglaublich beeindruckend zu sp\u00fcren, welches Potenzial in jedem einzelnen von uns steckt, aber auch, dass die Ans\u00e4tze in verschiedenen Kulturen ganz woanders liegen. Wenn wir Sch\u00fcler aus Deutschland das Schulsystem ver\u00e4ndern wollen, hei\u00dft es oft \u201eMehr Freiarbeit, mehr Selbstbestimmung, andere Lernkonzepte, Bulimieschulsystem abschaffen, Lernen f\u00fcrs Leben\u201c, doch als ich (Carla) mit Goodluck (Kein Scherz, er hei\u00dft wirklich so) aus Tansania sprach, meinte er, es w\u00fcrde viel bringen, die Schulzeit um 2 Jahre zu k\u00fcrzen, um schneller studieren zu k\u00f6nnen. Ganz andere Punkte. Aber auch so viele Gemeinsamkeiten. Das war das Wichtigste an der sog. \u201eGerman-African-Academy\u201c. Wir sind alle gleich, jeder auf seine individuelle Art! Und das konnten wir sowas von sp\u00fcren. Wie auch Michael Jackson sang: \u201eIt doesn\u2019t matter, if you\u2019re black or white.\u201c<br \/>Diese wundervolle Woche war viel zu schnell vorbei. Freundschaften, nicht nur fl\u00fcchtige Bekanntschaften, wurden geschlossen. Und zwar mit Menschen, die ganz anders leben als wir. Wenn wir irgendwann wieder die Chance auf solch eine Begegnung haben, wir werden sie wahrnehmen, weil wir nun wissen, wieviel uns solch sozialer Kontakt mit dieser wunderbaren Welt verbindet.<br \/>Uns ist allen klar, wenn wir unsere Zukunft anders sehen wollen, als das was heute in der Welt geschieht, dann m\u00fcssen wir heute anfangen Samen zu s\u00e4en, um sp\u00e4ter reife Fr\u00fcchte ernten zu k\u00f6nnen.<br \/>Als Appel an euch alle: Geht raus, sammelt Erfahrungen, startet Projekte, nehmt an der n\u00e4chsten German-African-Acadamy teil und engagiert euch! Heute und jetzt f\u00fcr: TOMORROW!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Declaration_of_Kaolack.pdf\" title=\"Declaration of Kaolack\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Declaration of Kaolack<\/a><\/h4>\n<p>{gallery}aktuelles\/galleries\/senegal{\/gallery}<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahrungen f\u00fcr das Leben machen \u2013 Mit UNESCO im Senegal Zwei Sch\u00fcler*innen hatten das gro\u00dfe Gl\u00fcck und die Ehre im Auftrag und mit UNESCO-Beauftragten in den Senegal zu fliegen, um dort f\u00fcr eine Woche mit anderen Jugendlichen aus Kenia, Tansania, Deutschland und Senegal in Kontakt zu kommen und sich \u00fcber zukunftsorientierte Fragen Gedanken zu machen. 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