{"id":2427,"date":"2016-06-13T19:50:21","date_gmt":"2016-06-13T19:50:21","guid":{"rendered":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2427"},"modified":"2024-10-31T13:17:45","modified_gmt":"2024-10-31T13:17:45","slug":"usa-austausch-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2427","title":{"rendered":"USA-Austausch 2016"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Ein Bericht \u00fcber unsere Zeit in New York City, Pittsburgh und Washington D.C. <\/span><\/strong><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">von Tobias Kr\u00fcger (Klasse 112)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Zahlreiche Vorabtreffen in der USA-AG hatten uns auf so gut wie alles vorbereitet: die Einreisebestimmungen, W\u00e4hrungsumstellung und sogar die amerikanischen Essgepflogenheiten wurden uns n\u00e4hergebracht. Doch auf einen 8-st\u00fcndigen-Flug samt anschlie\u00dfender Busfahrt, Jetlag sowie ewig langen Wartezeiten; darauf waren wir irgendwie nicht so gut eingestellt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Nichtsdestotrotz erreichten wir schlussendlich unser Hotel in Newark. Newark ist von New York nicht weit entfernt. Und eben dieses New York sollten wir auch in den darauffolgenden Tagen ausgiebig inspizieren. Angefangen mit einer verregneten Uptown-Sightseeing-Tour und einer am darauffolgenden Tag etwas weniger nassen Downtown-Tour, bei der man sich einen guten \u00dcberblick verschaffen- und nebenbei zahlreiche Informationen \u00fcber \u201eLady Gaagaaa\u201c erhalten konnte (ob man die nun h\u00f6ren wollte oder nicht), erkundeten wir ausgiebig den Times Square mit dessen Leuchtreklamen und eindrucksvollen \u201eSkyscrapers\u201c. Allerdings hingen die Wolken so tief, dass der Begriff Wolkenkratzer etwas entwertet wurde. 2001 wurden die beiden T\u00fcrme des World Trade Centers zerst\u00f6rt. Vor einem Jahr wurde Daf\u00fcr aber ein neuer Turm gebaut: One WTC. Das jedoch nicht ganz am selben Ort, denn dort flie\u00dfen jetzt zwei Springbrunnen. In jedem Fall ist die Aussicht vom neuen One World Trade Center, dem vierth\u00f6chsten Geb\u00e4ude der Welt, wirklich beeindruckend.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1683.jpeg\" alt=\"IMG_1683.jpeg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Nicht minder \u201eimpressed\u201c &#8211; Anglizismen nach einer USA-Reise sollen an dieser Stelle kompetent wirken &#8211; waren wir vom Whitney-Museum. Die \u201emodern Art\u201c dieser Ausstellung befindet sich in Manhatten, im Meatpacking District und h\u00e4tte namenstechnisch aber besser nach Houston gepasst. Die Kunst ist sehr politisch und kapitalismuskritisch. Auch f\u00fcr Chancengleichheit und Schwarzen-Rechte setzen sich die K\u00fcnstler ein. Eine witzige Antithese bildet hingegen die Kantine des Museums, insbesondere die Sp\u00fcle, denn dort arbeiten ausschlie\u00dflich schwarze Mitb\u00fcrger, die den Wunsch nach dem \u201eAmerican-Dream\u201c sehr authentisch verk\u00f6rpern. Hei\u00dft es nicht so sch\u00f6n vom Tellerw\u00e4scher zum Million\u00e4r? Basquiat ist dies \u00fcbrigens gelungen. Er war ein toller K\u00fcnstler! Auch im Whitney-Museum ausgestellt.<\/span><\/p>\n<p>(Text geht nach den Bildern weiter)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1715.jpeg\" alt=\"IMG_1715.jpeg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1736.jpeg\" alt=\"IMG_1736.jpeg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1807.jpeg\" alt=\"IMG_1807.jpeg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1848.jpeg\" alt=\"IMG_1848.jpeg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1841.jpeg\" alt=\"IMG_1841.jpeg\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1811.jpeg\" alt=\"IMG_1811.jpeg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Selbst mit New Yorks kompliziertem U-Bahnnetzwerk sind wir schnell vertraut geworden und auch der Sport durfte nat\u00fcrlich nicht fehlen: Power-Shopping war angesagt, denn der Dollar stand gerade gut und die Preise im Gegensatz zu unseren wahnsinnig niedrig. Auch das oberaffengeile Empire State Building und die Freiheitsstatue haben wir gesehen und diese konnten somit erfolgreich von unserer To-Do-Liste der Sehensw\u00fcrdigkeiten gestrichen werden. Trotzdem, unsere Zeit in New York war nur begrenzt und wir mussten gen Pittsburgh zu unseren Gastfamilien aufbrechen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Die Familien empfingen uns sehr herzlich am Flughafen, teilweise mit Namenschildern um die Zuordnung zu erleichtern. Wir wurden anschlie\u00dfend mit gro\u00dfen amerikatypischen Autos in unsere Gasth\u00e4user gebracht und erhielten einen ersten Eindruck der amerikanischem Vorstadtidylle. Gro\u00dfe Grundst\u00fccke samt Rasenfl\u00e4chen, breite Stra\u00dfen, jede Familie mit einem Basketballkorb ausgestattet und mehr Autos als Bewohner zum Haus-Etat z\u00e4hlend schwebt \u00fcber allem die absolute Ordnung und Sauberkeit. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Klischeehafter h\u00e4tte man sich das amerikanische Leben nicht ausmalen k\u00f6nnen, dachten wir zun\u00e4chst, zumindest bis wir dann mit der Hampton-Highschool bekannt gemacht wurden. Eine Schule wie in jeder amerikanischen Teenie-Kom\u00f6die, nur mit etwas weniger \u00fcberdurchschnittlich gutaussehenden Schauspielern oder Sch\u00fclern. Au\u00dferdem verf\u00fcgt die Schule \u00fcber eine gro\u00dfartige Infrastruktur: Es ist alles vorhanden, was das Sportlerherz begehrt: vom hauseigenen Schwimmbad bis hin zu glanzpolierten Hallenb\u00f6den, funkelnden Ger\u00e4ten im Kraftraum und zahlreichen Outdoorpl\u00e4tzen.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_2499.jpeg\" alt=\"IMG_2499.jpeg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Dennoch darf man sich nicht jede Schule in den USA so vorstellen, denn komplettes Kontrastprogramm war bei unserem Besuch der Barack-Obama-Acadamy angesagt. Ebenfalls eine High-School, aber mit deutlich weniger Komfort, daf\u00fcr aber mit einer insgesamt lockereren Grundstimmung. Aspekte, die dazu veranlassen eher die Obama-Acadamy als die Higschool unserer Austauschsch\u00fcler mit unserer Sophie-Scholl-Schule zu vergleichen.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_2611.jpeg\" alt=\"IMG_2611.jpeg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Die Austauschfamilien hatten uns allesamt sehr herzlich aufgenommen und stets nach Schulende Aktivit\u00e4ten geplant, sodass immer irgendein Event auf dem Programm stand. Auch mit unseren Austauschpartnern kamen wir sehr schnell gut klar, wodurch uns der gemeinsame Washington-Trip beinahe sehr vertraut erschien. In der Hauptsatdt angekommen ging es, was das Abhaken der Sehensw\u00fcrdigkeiten anbelangte, \u00e4hnlich rapide wie in New York weiter. S\u00e4mtliche Memorials und Denkm\u00e4ler f\u00fcr etwaige&nbsp;<\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">amerikanische Kriege (1. Weltkrieg, Korea und Vietnam), wichtige Pr\u00e4sidenten (Lincoln, Jefferson und Roosevelt) sowie Menschenrechtler (Martin Luther und King) wurden besichtigt. Auch der riesige Freimaurer Hinkelstein (Washington Monument) und das Wei\u00dfe Haus fanden einen Platz in unseren Fotoalben, respektive Handykameras.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_2710.jpeg\" alt=\"IMG_2710.jpeg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Zur\u00fcck im schwarz-gelben Pittsburgh, geh\u00f6rte nat\u00fcrlich auch der Besuch des&nbsp;<\/span><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Andy-Warhol-Museums zum Pflichtprogramm. Zu Ehren des wahrscheinlich ber\u00fchmtesten Sohns der Stadt wurde diese Ausstellung, die einen guten \u00dcberblick von Warhols Anf\u00e4ngen bis hin zum Zenit seines Pop-Art-Schaffens liefert, er\u00f6ffnet. Eine Luftballon-\u00e4hnliche Schwebe-Installation hat uns wieder zu kleinen, verspielten Kindern werden lassen und auch bei einer interaktiven Video-Challenge waren einige von uns sehr eifrig bei der Sache.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Am letzten Abend mit unseren Austauschsch\u00fclern besuchten wir noch einmal die Hampton-Highschool und feierten unsere Verabschiedung. Zwischen Essens-Happen, folkloristischen Spielen und zahlreichen Fotos konnte noch einmal der sch\u00f6nen Zeit, die wir in den Staaten verbracht hatten, gedacht werden.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_2497.jpeg\" alt=\"IMG_2497.jpeg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_2518.jpeg\" alt=\"IMG_2518.jpeg\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: Arial; color: black;\">Eigentlich bleibt abschlie\u00dfend nicht mehr viel zu sagen, au\u00dfer ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an unsere Austauschfamilien, an die amerikanischen Lehrer und nat\u00fcrlich auch an unsere Lehrer zu richten. Vielen Dank Frau Purrmann, Frau Westphal und Herr Kampa! Sie haben das ganze Projekt gro\u00dfartig organisiert und uns stets geholfen, wenn wir Probleme hatten. Hoffen wir, dass die Zeit f\u00fcr unsere Austauschpartner \u00e4hnlich sch\u00f6n wird wie die unsere. Wir freuen uns sehr auf ihren R\u00fcckbesuch!<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"images\/IMG_1858.jpeg\" alt=\"IMG_1858.jpeg\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Bericht \u00fcber unsere Zeit in New York City, Pittsburgh und Washington D.C. von Tobias Kr\u00fcger (Klasse 112) Zahlreiche Vorabtreffen in der USA-AG hatten uns auf so gut wie alles vorbereitet: die Einreisebestimmungen, W\u00e4hrungsumstellung und sogar die amerikanischen Essgepflogenheiten wurden uns n\u00e4hergebracht. 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