{"id":2131,"date":"2015-02-03T09:50:36","date_gmt":"2015-02-03T09:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2131"},"modified":"2024-10-31T13:18:03","modified_gmt":"2024-10-31T13:18:03","slug":"weimar-impressionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/?p=2131","title":{"rendered":"Weimar-Impressionen"},"content":{"rendered":"<h4>Unter Geistern<\/h4>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-2130\" src=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild.JPG\" alt=\"GoetheSchillerGruppenbild\" width=\"368\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild.JPG 500w, https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px\" \/><\/p>\n<p>Die Frage, was Weimar f\u00fcr andere Menschen ist, l\u00e4sst sich relativ leicht beantworten, wenn man einmal reflektiert, wem man an einem gew\u00f6hnlichen Wochenende im April so in der Stadt der Dichter und Denker \u00fcber den Weg l\u00e4uft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00c4ltere Touristengr\u00fcppchen, mit Sonnenbrillen getarnt und Gesundheitssandalen bewaffnet, walzen durch die Stra\u00dfen, auf der Suche nach dem n\u00e4chsten St\u00fcck Sahnetorte im Cafehaus, um dort das \u201eFlair\u201c der geistreichen Stadt zu kosten. Jugendgruppen schlurfen betont l\u00e4ssig und mit m\u00f6glichst gro\u00dfem Abstand zu ihren Lehrern zu einer weiteren F\u00fchrung, w\u00e4hrend sie demonstrativ ihre Langeweile zeigen. Spanier, Franzosen und Amerikaner flitzen flei\u00dfig von einem Ort zum n\u00e4chsten, um so viel Kultur wie m\u00f6glich in sich aufzusaugen. Und dazwischen die stillen, aufmerksamen Schlendernden, die mit wachsamen Augen durch die sonnigen Gassen laufen, bei den leicht zu \u00fcbersehenden Details anhalten, die sich die kleinen Inschriften im Boden durchlesen und den Eindruck erwecken, als seien sie auf der Suche nach bestimmten Anhaltspunkten. Ist Schiller durch diese Stra\u00dfe gelaufen? Oder hat Goethe hier f\u00fcr seine Liebste ein paar Blumen gepfl\u00fcckt?<\/p>\n<p>Mittendrin ich. Zwischen all den niedlichen, penibel gepflegten, s\u00e4uberlich renovierten H\u00e4uschen \u2013 denn H\u00e4user kann man zu diesen putzigen Geb\u00e4uden nun wirklich nicht sagen. Alle sehen aus wie frisch gestrichen, was sie vielleicht noch unechter f\u00fcr jemanden wirken l\u00e4sst, der wie ich in seiner eigenen Stadt keine Altstadt besuchen kann. Ja, Berlin und Weimar sind schon zwei verschiedene Welten, und vielleicht ist es gerade dieses Unwirkliche, was Weimar f\u00fcr mich zu einem so eindrucksvollen Ort macht. Wie im M\u00e4rchen w\u00fcrde man sich f\u00fchlen, w\u00e4re da nicht dieser allgegenw\u00e4rtige Strom von Schaulustigen und Kulturbeflissenen, die einem das Tr\u00e4umen von vergangenen Zeiten schwer machen. Und genau deshalb widme ich meine Gedanken auch nicht dem Goethehaus, welches ohne die Spuren menschlichen Lebens noch mehr wie ein Museum aussieht. Wenn man sich vorstellt, welche Besucherheere \u00fcber die Jahrzehnte durch dieses Haus gewandert sind und die letzten At\u00f6mchen von Goethes Atem aus den Vorh\u00e4ngen eingesogen haben, vergeht jegliche romantisch-sentimentale Anwandlung innerhalb von Sekunden. Und genau so kalt und leer sind die Museen, die jedes noch so kleine Detail in ihren Vitrinen wie in einem Schneewittchensarg verstauben lassen \u2013 w\u00fcrde nicht so genau darauf geachtet werden, dass alles blitzblank ist. Wie soll man auf den Spuren der Gro\u00dfen wandeln, indem man sich ihre Locken in einem Glasschaukasten ansieht? Und was verr\u00e4t eine Wohnung \u00fcber einen Menschen, der seit \u00fcber zweihundert Jahren nicht mehr in ihr lebt?<\/p>\n<p>Aber wenn man nachts im Park an der Ilm umherwandert, im Nebel und im schwachen Schein der Stadt, dann besteht kein Zweifel: Das ist echt. Der gleiche Weg, den die Poeten im 18. Jahrhundert entlang geschlendert sind. Der Wind, der Nebel, der Schauer, der einem \u00fcber den R\u00fccken l\u00e4uft. Wie viel mehr Atmosph\u00e4re hat so ein Spaziergang als kalte Ausstellungen: Sicher ist es wichtig und interessant, die ach so ber\u00fchmten H\u00e4user zu besichtigen, und sch\u00f6n, endlich zu wissen, wo denn nun das eine oder andere Werk entstanden ist. Aber zeigt es einem das Flair dieses Ortes? Die Poesie dieser Kleinstadt, das Einzigartige? Nein. Und so richte ich meine Aufmerksamkeit auf das wirkliche Weimar, das, welches noch existiert und welches einen heute tats\u00e4chlich noch erahnen l\u00e4sst, welche spezielle Ausstrahlung seinen Dichtern und Denkern geholfen hat, eindrucksvolle und einzigartige Werke zu verfassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-2130\" style=\"margin-right: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild.JPG\" alt=\"GoetheSchillerGruppenbild\" width=\"500\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild.JPG 500w, https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/GoetheSchillerGruppenbild-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Als wir am Freitagnachmittag in Weimar ankommen, ist von Poesie noch nicht viel zu merken. Die Zimmer in der Jugendherberge sind noch nicht beziehbar, und so muss man das Einrichten und Duschen durch einen kleinen Stadtspaziergang ersetzen. Die Sonne lacht, als w\u00e4re es ihr letzter Tag, und h\u00fcllt die kleine Innenstadt in ein strahlendes Licht. Doch die ersten Anwandlungen von Poesie. Denke ich mir die Touristen weg, entsteht vor meinem inneren Auge das Bild eines sehr idyllischen St\u00e4dtchens, das bestimmt zum Schreiben von zufriedenen, behaglichen, sommersatten Gedichten anregt. Wir schlendern durch ein kleines Seiteng\u00e4sschen am Bauhausmuseum vorbei und wagen einen Blick in den Vorhof des Wittumspalais; mein erster Gedanke ist, dass ich mir ein Palais nun wirklich ein bisschen anders vorgestellt habe. Ich wei\u00df, ich sollte es besser wissen, aber da ist noch diese kindliche Vorstellung aus der Zeit, in der man noch gerne Prinzessin spielt und bei Schl\u00f6ssern, Palais und so weiter noch an T\u00fcrmchen und F\u00e4hnchen denkt. Nun gut, zum Verweilen keine Zeit, und das Wittumspalais steht ja sowieso ganz oben auf dem Tagesprogramm.<\/p>\n<p>Also weiter das G\u00e4sschen entlang, bis wir auf einen kleinen Springbrunnen sto\u00dfen. Keine Plakette, keine Jahreszahl: Wie alt dieser Springbrunnen wohl sein mag? Viel mehr als Schillers Locke, die wir am Montag noch in seinem Haus sehen werden, interessiert mich, ob hier vielleicht seine Kinder gespielt haben, ob an diesem Platz vielleicht einmal jemand verweilt hat, bis ihm die z\u00fcndende Idee f\u00fcr ein neues Werk kam. R\u00e4tselhafter Brunnen ohne Namen, es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn du sprechen k\u00f6nntest.<\/p>\n<p>Da meine Mitspazierg\u00e4nger mein Interesse an dem kleinen Brunnen nicht zu teilen scheinen, folge ich ihnen bis zur Herderkirche, wo ich mir eine Postkarte mit einem Ausschnitt aus dem Cranachaltar kaufe. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, das gesamte Altarbild gef\u00e4llt mir nicht sonderlich. Aber dieser Ausschnitt hat es mir angetan. Er zeigt eine kleine Erdbeerpflanze ganz am Bildrand. Ganz klein, ganz einfach. Und obwohl ich noch nie wirklich \u00fcber die Symboltr\u00e4chtigkeit einer Erdbeerpflanze nachgedacht habe, erscheint mir diese hier irgendwie anders, besonders und bedeutungsvoll. Liegt das an mir, der Stimmung der Kirche oder an Weimar? Die alte Dame, die mir das Papiert\u00fctchen mit der Karte \u00fcberreicht, l\u00e4chelt und fl\u00fcstert mir zu \u2013 denn in der Kirche wird ja nicht laut geredet &#8211; , ich sei nicht die Erste, die so von der Karte fasziniert sei. Es k\u00e4men h\u00e4ufig Leute in die Kirche, die speziell nach diesem Motiv fragten. Die erste ber\u00fchmte Erdbeere, die mir jemals \u00fcber den Weg gelaufen ist. Das ist Weimar.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg halten wir Ausschau nach einer Gelegenheit, unseren Durst zu l\u00f6schen und dabei nicht ganz in den Dunstkreis touristischer Tortencaf\u00e9s zu kommen. Da steht an einer Stra\u00dfenecke pl\u00f6tzlich ein Schild: \u201eCaf\u00e9laden\u201c besagt es und der Pfeil zeigt unmissverst\u00e4ndlich in die kleine, leicht ansteigende Gasse. Erst noch das gro\u00dfe R\u00e4tselraten: Handelt es sich nun um ein Caf\u00e9 oder einen Laden?<\/p>\n<p>{gallery}schule\/faecher\/deutsch\/weimar{\/gallery}<\/p>\n<p>Doch die Neugier siegt und wir entdecken einen wirklichen kleinen Schatz von Weimar. Der Caf\u00e9laden stellt sich sowohl als das eine als auch das andere heraus, verkauft franz\u00f6sische und \u00f6sterreichische Schokoladen in traumhaften Sorten und bietet Kaffee in allen Variationen an. Da wird von \u201cLatte Macchiato mit Karamellcreme\u201c bis \u201eMandelmilchschaum auf Marzipan\u201c alles angeboten, was man sich in irgendeiner Form nur vorstellen kann. Und die heimliche Lage und die kleine sonnige Terrasse machen das Ganze noch sch\u00f6ner. W\u00e4re ich ein Weimarer Schriftsteller, ich w\u00fcrde hier ganze Romane vollenden. Weimar wirkt in dieser kleinen Stra\u00dfe ganz anders, so normal. Man wird nicht mehr st\u00e4ndig von Goethe-Souvenirl\u00e4den oder fotografierenden Touristen daran erinnert, dass dies eine besondere Stadt ist, und gerade das macht sie in diesem Augenblick besonders, besonders idyllisch und besonders poetisch.<\/p>\n<p>Genau so poetisch, und diesmal sogar beinahe feierlich wird mir zumute, als ich in meiner freien Zeit der Bibliothek einen Besuch abstatte. Viele der B\u00fccher halten sich im sogenannten B\u00fccherkubus auf, doch mir er\u00f6ffnet sich eine andere Welt, als ich eine Treppe in einem etwas entlegenen Winkel entdecke, die ganz offensichtlich nach unten f\u00fchrt. Sie ist nicht abgesperrt, und w\u00e4re sie das, w\u00e4re mir das vermutlich auch egal. Bibliotheken \u00fcben seit meiner Kindheit eine unglaubliche Faszination auf mich aus, und ich habe immer noch die etwas absurde Vorstellung, man k\u00f6nnte dort in geheimen G\u00e4ngen vergessene B\u00fcchersch\u00e4tze bergen. Also mache ich mich auf den langen Weg nach unten, und schlie\u00dflich wird mir klar, dass ich mich unter dem Platz vor der Anna-Amalia-Bibliothek befinde, in dem B\u00fccherlager, von dem uns die Stadtf\u00fchrerin erz\u00e4hlt hat. In diesem Moment ist es mir allerdings ziemlich egal, wo ich mich befinde, denn die \u00fcberw\u00e4ltigende Menge alter B\u00fccher verschl\u00e4gt mir so ziemlich die Sprache. Ich schl\u00e4ngle mich zwischen den Regalen hindurch durch ein riesiges B\u00fccherlabyrinth, voll von uralten B\u00fcchern, von denen ich noch nie geh\u00f6rt habe oder von denen ich nie gedacht h\u00e4tte, dass es sie gibt. Eine Schatztruhe. Und sie scheint nie aufzuh\u00f6ren. In den gro\u00dfen, kahlen R\u00e4umen, die fast an einen Bunker erinnern, befindet sich au\u00dfer mir keine Menschenseele. Die Zeit vergeht in Bibliotheken irgendwie anders. Langsamer. Doch was f\u00fcr mich wie eine zehnmin\u00fctige Erkundungsreise gewirkt hat, hat in Wirklichkeit wesentlich l\u00e4nger gedauert, und so werde ich unsanft aus meinen B\u00fccherfantasien zur\u00fcck ins grelle Licht Weimars verfrachtet, um mir dort Goethes Haus am Frauenplan anzuschauen. Ich kann ihn verstehen, den Goethe. Einen Posten als Bibliothekar einer solchen Bibliothek h\u00e4tte ich mir auch nicht entgehen lassen. Auch wenn sie zu seiner Zeit sicher nicht halb so gro\u00df war.<\/p>\n<p>Was fehlt nun noch zur Entdeckung Weimars? Ein gutes Kaffeehaus ist f\u00fcr einen Schriftsteller unerl\u00e4sslich, um seine Fantasie in Gang zu bringen, genau so wie ein Schatz geheimnisvoller B\u00fccher. Doch wo l\u00e4sst der Dichter seine Gedanken fliegen, wo f\u00e4ngt er seine Inspirationen mit dem Schmetterlingsnetz seiner Gedanken ein? Nat\u00fcrlich in der Natur (welch ein Wortspiel!). Und auch wir machten uns zu nachtschlafender Zeit auf, um den Park an der Ilm n\u00e4her zu erforschen. In meinem ganzen Leben habe ich selten einen solch verwunschenen Park gesehen. Er ist wie verzaubert, und selbst wenn man wei\u00df, dass all die r\u00f6mischen Statuen, die kleinen Grotten, die verschlungenen Wege oder die Parkh\u00f6hlen viel sp\u00e4ter angelegt wurden, als sie es einen glauben lassen, so wirkt der Park trotzdem wie aus einem M\u00e4rchen entnommen. Und mitten in diesem verzauberten Park steht eine Schlossruine. Und genau zu dieser wollten wir, als wir um kurz nach elf an der Ilm entlang spazierten. Nun ja, spazieren klingt vielleicht etwas gem\u00fctlich f\u00fcr unseren Laufstil. Ich muss sagen, eine Nacht an der Ilm bei leichtem Nebel und ohne Stra\u00dfenlaternen ist schon recht abenteuerlich. Ich musste unwillk\u00fcrlich an den Erlk\u00f6nig denken, und bei Nacht wirkte der Park einmal mehr wie ein verwunschener Schlosspark, in den sich allerlei Geister verirrt haben k\u00f6nnten. Nichts in Weimar erschien mir pl\u00f6tzlich authentischer als dieser n\u00e4chtliche Parkspaziergang, denn egal wie viele Jahrzehnte zwischen Goethes und Schillers Aufenthalt und meinem gelegen haben mochten, bei Nacht und an diesem Ort schien diese Differenz wie weggeblasen. Was machte den Unterschied, ob ich im Jahre 2005 an der Ilm entlang wanderte, dem Wasser zuh\u00f6rte und einen leisen Schauer von dem vernebelten Weg, der vor mir lag, bekam, oder Schiller im 18. Jahrhundert? Obwohl ich nat\u00fcrlich nicht wei\u00df, ob er jemals nachts an der Ilm spazieren ging. Ich wei\u00df nicht, ob es an dieser pl\u00f6tzlichen Einheit von Gegenwart und Vergangenheit lag, dass, als ich ein Foto von der Ruine machte, ein Vollmond auf dem Foto erschien, obwohl der Mond \u00fcber uns hing und uns durch die Wolken nur sein halbes Gesicht entgegenstreckte. Aber es w\u00e4re eine sch\u00f6ne Erkl\u00e4rung!<\/p>\n<p>Et voila, dies sind die Ereignisse, die mich in Weimar am meisten beeindruckt haben. Es m\u00f6gen vielleicht die gew\u00f6hnlichen sein, aber ich wollte Weimar bei meinem Besuch als etwas anderes als ein gro\u00dfes, begehbares Museum sehen. Ich habe tats\u00e4chlich das Gef\u00fchl, dass ich eine Ahnung davon bekommen habe, was Weimar zur Zeit der Weimarer Klassik zu einem so ber\u00fchmten und einzigartigen Ort gemacht hat. Aber ich habe auch gesehen, was Weimar heute noch so besonders macht und was man entdeckt, wenn man sich nicht von dem Touristenstrom leiten l\u00e4sst, sondern ohne Stadtplan und \u2013f\u00fchrer durch die Kleinstadt schlendert und sich einfach \u00fcberraschen l\u00e4sst, wo man ankommt.<\/p>\n<p>A. S. L.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Geistern Die Frage, was Weimar f\u00fcr andere Menschen ist, l\u00e4sst sich relativ leicht beantworten, wenn man einmal reflektiert, wem man an einem gew\u00f6hnlichen Wochenende im April so in der Stadt der Dichter und Denker \u00fcber den Weg l\u00e4uft.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2130,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[188,1],"tags":[],"class_list":["post-2131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles-startseite","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2131"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4986,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2131\/revisions\/4986"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sophie-scholl-schule.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}